Mit diesen Kleinigkeiten wirkt dein Zuhause gemütlicher

Hello, hello!

Heute gibt es nur einen kleinen Beitrag von mir. Wisst ihr, dadurch, dass uns bald ein neues Lebewesen in unseren vier Wänden ergänzen wird, bin ich total inspiriert davon, mir Gedanken darum zu machen, wie ich unsere Wohnung wohnlicher gestalten kann.

Für mich geht es dabei nicht nur darum, schöne Deko zu finden und Möbel umzustellen, sondern auch darum, das Beste aus unserem Zuhause herauszuholen.




In einem meiner letzten Beiträge habe ich von einem wunderschönen alten Tisch berichtet, den ich am Liebsten direkt mitgenommen hätte. Und was soll ich sagen. Am nächsten Morgen haben mein Mann und ich beschlossen, ihn in dem Second Hand Shop abzuholen und in unser Wohnzimmer zu stellen.

Ich kann euch gar nicht beschreiben, wie sehr das einen Kick in Sachen sich zuhause fühlen gegeben hat, denn unser Wohnzimmer wirkt endlich komplett.


Ich sitze also hier an meinem neuen Esstisch und ein paar Kleinigkeiten müssen in unserer Wohnung noch geschehen (wir sind erst im Juni letzten Jahres hier eingezogen), aber so langsam wird unser kleines Reich unser Zuhause.

Und heute möchte ich darüber schreiben, was ich dafür tue, um ein wohnlicheres Gefühl zu kreieren.


Mit diesen kleinen Handgriffen fühlt sich dein Zuhause wohnlicher an


Zunächst möchte ich natürlich betonen, dass das alles Geschmackssache ist. Was sich für mich nach Zuhause anfühlt, kann sich für dich zu unordentlich oder vielleicht im Gegenteil zu minimalistisch anfühlen.

Ich stehe auf Vintage, du stehst vielleicht auf total modernen Kram. Und das ist völlig in Ordnung. Dieser Beitrag dient dir jedoch vielleicht einfach als kleine Inspiration, falls wir den gleichen Geschmack haben.


1. Befreie deine Fenster

Ich bin ja total der Fan von besonderen Gardinen. Bei mir darf es auch ruhig mal ein wenig shabby aussehen. Was ich jetzt allerdings bemerkt habe, ist, dass unsere Gardinen ganz schön viel Licht aussperren. Wir hatten insgesamt drei Gardinenpaare an unserem Fenster, weil wir wirklich eine sehr große Fensterfront haben. Diese zeigt aber leider in Richtung Norden - das bedeutet, dass wir sowieso von dort schon wenig Lichteinfall haben. Ich habe also die dicken, grauen Gardinen abgenommen und nur noch meine selbst genähten dran gelassen (plus Plissees) und siehe da, der Raum wirkt auf einmal viel freundlicher und größer.


Du kannst dir auch überlegen, vielleicht gar keine Gardinen ans Fenster zu hängen. Bei uns in der Küche haben wir es erst mit Gardinen versucht, aber alles, was wir dran hatten, hat den Raum ungemütlich gemacht. Also haben wir in der Küche jetzt gar keine Gardinen. Dieser Lichteinfall ist einfach herrlich - und wenn man andere Fenster Deko versucht, sieht es auch überhaupt nicht kahl aus.


Außerdem ist ein Tipp von mir, einfach zu schauen, ob um das Fenster herum (oder auf der Fensterbank) vielleicht schon genug Zeug steht - dann nimmt meiner Meinung nach eine Gardine sogar irgendwie den Charme.


2. Mehr Grünzeug!

Manche würden sagen, sie haben keinen grünen Daumen und deshalb würde es nichts bringen, sich wieder nur Pflanzen zu holen, die dann sterben.

Leute, es gibt Pflanzen, die sind so einfach zu pflegen, da braucht ihr vielleicht mal alle zwei Wochen einen Tropfen Wasser zu geben. Es gibt gute Anfängerpflanzen (Efeutute, Glücksfeder, ...) und ganz ehrlich? Manche Pflanzen passen einfach nicht in eure Bude (zu wenig Licht, zu viel Licht, zu trockene Luft...). Ich habe mir vorgenommen, mir nie wieder einen Gummibaum zuzulegen. Bisher hat jeder die Blätter verloren (trotz Standortwechsel etc.) und der letzte schlägt sich noch durch, aber es sieht nicht gut aus.

Außerdem: Zu wenig gießen ist besser, als zu viel gießen! Zu viel Wasser bedeutet Wurzelfäule, wodurch die Pflanze umgetopft werden muss. Zu wenig gießen bedeutet noch eine Chance auf Rettung durch ein bisschen Wasser.


Nun, Grünzeug macht euer Heim lebendig. Es bringt Gemütlichkeit, Wohlfühlqualität und es lässt euer Heim interessanter wirken. Denkt aber daran, dass viele Zimmerpflanzen giftig sind.


Mal davon abgesehen könnt ihr aber auch Kräuter anpflanzen, wie zum Beispiel Petersilie oder Basilikum, und euch diese auf die Fensterbank stellen.





3. Nicht zu viel anderes Zeug.

Ich bin keine Minimalistin. Bei uns zuhause steht mehr Krimskrams herum, als bei jedem, den ich bisher besucht habe. Ich brauche meinen Krimskrams.

Aber selbst, wenn man das mag, wird es ab einem gewissen Grad zu viel. Man muss nicht immer direkt sein ganzes Zuhause Marie Kondo mäßig ausmisten, aber es hilft schon, Kleinigkeiten in eine Kiste zu verpacken oder einfach in ein anderes Zimmer.

Schnell zu viel werden können zum Beispiel: Kristalle (jap...), Bilderrahmen, Kerzen, Kissen, Tassen, Vasen, etc.

Oh, und Lichterketten...


4. Platziere Lampen und Licht gezielt.

Wir haben Spots an der Decke, die man dimmen kann und sozusagen kontrolliert einsetzen kann (vorne, hinten, ganzer Raum etc.) und auch, wenn das ziemlich cool ist, kann ich nicht auf meine Tischlampen verzichten. Verteile deine Lampen am besten so, dass du in jeder Ecke des Zimmers eine kleine Lichtquelle hast. Das Licht soll sich ergänzen.

Es ist viel gemütlicher, mehrere kleinere Lichter an zu machen, als ein großes Licht.


5. Persönlichkeit

Stehst du auf Vintage Möbel? Oder auf richtig bunte Farben? Oder auf moderne Schnitte? Ich denke, dein Zuhause soll nach dir aussehen. Unsere Wohnung ist eine Mischung aus Vintage und Modern - mit ein bisschen Trash. Aber sie strahlt ein Wilkommenheitsgefühl (schöne Wort Neuschöpfung) aus und fühlt sich nach uns an.

Hier ist auch noch ein ähnlicher Beitrag, in dem ich schon darüber geschrieben habe - es geht darum, sein Heim zu einem Zuhause zu machen und wo der Unterschied liegt zwischen Haushalt machen und ein Zuhause zu kreieren.


6. Gegenstände mit Charakter

Bei uns im Flur hängen zwei selbst gemalte Bilder (und überall in der Wohnung verteilt gibt es noch kleine Kunstwerke von meinem Mann oder mir). Sind diese besonders gut? Könnte man sie gut verkaufen? Nein.

Aber haben sie irgendeinen Wert für uns und freuen wir uns über sie? Ja.

Zu unserer Hochzeit haben meine Schwägerin und mein Schwager uns ein selbst geplottetes Glas geschenkt, in das man Deko Sand füllen und dann Teelichter setzen kann. Es steht bei uns im Schlafzimmer und ich freue mich jedes mal, wenn ich es sehe.

Von unseren Freunden haben wir einen Bilderrahmen mit Fotos von René und mir bekommen und es hängt bei uns im Flur. Das gleiche gilt auch hier.

Ein sehr guter Freund von uns hat uns eine riesige Schüssel selbst getöpfert und bemalt. Ich könnte sie niemals in irgendeinen Schrank stellen - sie muss einfach gesehen werden und deshalb wurde sie zu unserer Obstschale in der Küche (and I love it).


Was ich sagen möchte, ist, dass wir schnell dazu tendieren, Dinge einfach nur zu kaufen, weil wir sie schön finden. Unsere Deko sieht dann überall gleich aus. Aber mach dir doch vielleicht irgendwas selbst oder platziere Geschenke gezielt, damit sie auffallen. Das bedeutet "Hier bin ich Zuhause".



 

Ich werde nun meinen Kaffee leer trinken, während ich hier an unserem neuen Esstisch sitze und mich freue.

Ein schönes Wochenende wünsche ich

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