Babys erster Wachstumsschub- was erlebe ich?

Hello hello! Heute ein ganz kleiner zwischendurch eingeschobener Post darüber, was ich als Mami aktuell erlebe während meine Tochter ihren ersten Wachstumsschub hat. Gerade schläft sie neben mir unter den leichten Sonnenstrahlen, die durchs Schlafzimmerfenster kommen und ich habe 5 Minuten Zeit.

So erlebe ich den ersten Wachstumsschub meines Kindes


Nun, es ist ja kein Geheimnis, dass solche Schübe auch mitunter mal ganz schön anstrengend sein können. Babys weinen dann viel, sie brauchen viel Nähe und Geborgenheit - mehr, als eh schon. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das einen ganz schön beansprucht. Aber ich genieße auch die süßen Stunden, in denen wir einfach nur auf dem Sofa liegen und kuscheln, weil das genau das ist, was wir beide brauchen.


Jap, ich mache mir den Schub zu Nutzen. Klar, es ist ein wenig doof, dass noch nicht einmal Papa sie trösten kann, aber gleichzeitig lernt man auch damit umzugehen, wie das Leben in der Realität eben mit Baby aussehen kann. Und das ist nicht schlimm für mich.

 

Ich möchte keineswegs sagen, dass ich dabei nicht an meine Grenzen gehe: heute morgen hab ich auch schon geheult. Aber wenn ich meine kleine Maus so angucke, dann ist irgendwie wieder alles gut. Gerade, wenn ich die kleinen Füßchen abknutschen kann lol.


Dazu kommt leider noch, dass wir beide uns ausgerechnet jetzt ne Erkältung eingefangen haben und ich habe immer noch zu kämpfen mit meinem Abszess in der Brust… nicht so nice


Aber als Mama muss es eben klappen. Es gibt kein „Ich bleib jetzt mal liegen und schlafe ein paar Stündchen“. Klar, ich kann mich mit der kleinen hinlegen, aber der Schlaf kommt da nicht mit im Inklusivpaket.

Heute morgen wäre ich am liebsten einfach im Beth geblieben, aber die kleine muss eben auch gewickelt und gewaschen werden und mal davon abgesehen, ist sie ja auch verschnupft und ein bisschen schlapp, weshalb sie einfach auch nicht mal eben so zur Ruhe kommt.

 

Zurück zum Thema Schub: Ich merke einfach, dass die ganze Geschichte nicht nur für mich anstrengend ist, sondern auch für sie. Sie tut mir einfach nur leid, wenn sie wirklich so gar nicht zur Ruhe kommen kann.

Ich habe es für mich entdeckt, wirklich auf das Tragetuch zurück zu greifen! Zum Essen, zum Schreiben, während ich den Haushalt mache… Ich liebe das Teil einfach. Nur meine Brüste hassen es. Die bekommen manchmal Milchstau. Aber auch das bekommen wir hin.

Apropos Haushalt…


da gibts auch einen Gedankengang, den ich dazu veröffentlicht habe.

Aktuell habe ich so 80% eher eine „go with the flow“ Einstellung und zu 20% versuche ich, wieder eine Routine rein zu bekommen.

Der Haushalt bleibt halt aktuell mit dem Schub mal liegen. Ich bin aber froh, dass ich meinen Mann habe, der auch mal das Bad putzt oder zwischendurch aufräumt und die Wäsche macht. Wie machen das Alleinerziehende?!

 

Was noch dazu kommt, sind meine Brüste die fast abfallen, weil sie so sehr gebraucht werden aktuell.

Jap, die kleine wächst eben. Und das nicht zu wenig. Sie nimmt gut zu und das ist doch das wichtigste an der ganzen Geschichte.

Liebste Grüße,

Julia

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