Mein Baby ist nun schon 8 Wochen alt!

Hello, hello! Wow, schon sind zwei Monate wieder (fast) vorbei. Morgen ist meine Tochter acht Wochen alt und in ein paar Tagen ist sie offiziell zwei Monate alt, wenn man vom Geburtsdatum ausgeht.

Ich wette, in einem Jahr schaue ich auf die heutige Zeit zurück und frage mich, wie das alles so schnell gehen konnte, denn das frage ich mich jetzt schon.

Es ist so viel in den ersten zwei Monaten passiert - ich kann mich an das meiste schon gar nicht mehr richtig erinnern. Ich weiß nur, dass meine Gefühlswelt seit der Geburt von meiner Tochter Eloïse positiver ist, als je zuvor. Ich bin angekommen. Ich weiß jetzt, wer ich bin und wer ich immer sein wollte: Mama.


Ich schreibe heute darüber, was ich in den letzten vier Wochen so erlebt habe.


Wenn du mein Update zu den ersten vier Wochen lesen möchtest, dann schau hier vorbei:

Vier Wochen mit Baby - so war die Zeit bis jetzt (jourlie.com)



Nun, vier Wochen vergehen manchmal wie im Flug. Das habe ich schon in meinem letzten Blog Post dazu geschrieben. Jetzt ist es gefühlt noch schneller gegangen. Mein Gott, bald ist sie schon erwachsen lol.


Über Routinen


So langsam finden wir uns ein, was unsere Tagesroutine angeht. Wie bereits in einem vergangenen Post erwähnt, habe ich mich mittlerweile damit abgefunden, eher so der Wirbelwind zu sein, der sich so durch den Tag schlägt. Auf der anderen Seite jedoch haben wir jetzt zwei feste Tage in der Woche, an denen gebadet wird (Mittwochs und Samstags) und jeder Abend sieht irgendwie gleich aus, während die Morgen noch eine kleine Überraschung darstellen.


Thema Schlaf


Wir gehen jeden Abend spätestens um 21 Uhr ins Bett und ich stille die Kleine dann in den Schlaf. Ja, sie schläft mit im Familienbett. Ich schaue dann noch ein paar Videos auf YouTube oder je nachdem bin ich selbst so fertig, dass ich gerade mit einschlafe.


Mein Ziel für die kommende Zeit: Ich möchte es langsam anfangen, auszuprobieren, wie es für sie ist, wenn sie für einen Teil der Nacht in ihrem Stubenwagen schläft. Vielleicht für den zweiten Teil der Nacht, sodass ich sie noch in den Schlaf stillen kann.


Das möchte ich probieren, weil ich sie nicht mit sechs Monaten einfach ins kalte Wasser schmeißen möchte, wenn sie langsam mehr und mehr Platz im Bett einnimmt und ich sie dann auch in ihrem eigenen Bettchen schlafen lassen möchte.


Aber da ich in die Richtung bedürfnisorientierte Erziehung gehe, möchte ich ihr auch die Zeit geben, die sie braucht - das bedeutet, ich lass sie die Umstellung erst einmal ertasten, bevor ich klare Linien ziehe.


Federwiege und Ellies innere Uhr


Aktuell klappt das mit dem alleine schlafen nämlich nur in der Federwiege - da fühlt sie sich übrigens pudelwohl! Allerdings lege ich sie dort nur tagsüber hinein, wenn ich Haushalt mache oder auch ganz neu, wenn ihre Zeit für Nickerchen ist.


Denn das ist tatsächlich auch eine Neuigkeit: Ich merke langsam, wie ihre innere Uhr tickt. Zwischen halb elf und zwölf wird sie tagsüber immer sehr müde und ich lege sie dann zum Mittagsschlaf in die Federwiege, wo sie dann entspannt runter fährt - und ich kann in der Zeit die Dinge erledigen, die erledigt werden müssen und wollen.


Morgens sieht unsere Welt noch ganz unterschiedlich aus: Manchmal stehen wir um sechs auf, manchmal um halb acht und heute sind wir sogar bis halb neun im Bett geblieben. Es kommt immer darauf an, wie die Nacht war und auch einfach, wie der Tag zuvor war.

Tägliche Bewegung und frische Luft


Was auch zu einer Art Routine geworden ist, sind unsere (meist) täglichen Spaziergänge. Selbst wenn es nur ein kleiner Gang durch den Park oder zum dm ist, wir kommen täglich vor die Tür. Klar, zwischendurch ist auch mal ein Tag dabei, an dem wir den ganzen Tag nur im Schlafanzug kuscheln.


Also, Fazit: Routinen sind auf dem Weg, aber noch nicht angekommen. Das wird schon noch.


Ellies Entwicklung


Meine Highlights:


  1. Ihr erstes Lächeln!!!

  2. Längere Wachphasen

  3. Verfolgt Objekte, die sich bewegen oder Geräusche machen

  4. Unterschiedliches Weinen, je nach Bedürfnis

  5. Macht lustige Geräusche


Ganz wichtig: Sie hatte ihren ersten Wachstumsschub und der nächste steht auch schon vor der Tür.

Über ihren ersten Schub habe ich auch einen Blog Post verfasst:


Babys erster Wachstumsschub- was erlebe ich? (jourlie.com)


Generell kann ich dazu sagen, dass der erste Schub anstrengend war, jedoch aushaltbar - sie wollte eben jede Stunde trinken und das hat mich sehr beansprucht.


Aktuell kündigt sich der nächste dadurch an, dass nicht einmal Papa sie tragen darf - selbst hier gibt es nach ein paar Minuten Geschrei.


Was aufregend ist: Ihre Neugeborenen Akne ist fast verschwunden und nach Neurodermitis sieht das ganze auch nicht mehr aus.
Was ich geändert habe: Ich öle sie an den bestimmten Stellen nicht mehr ein & ich gebe ihr nur noch nach Bedarf (wenn mal etwas fest sitzt) die BiGaia Tropfen (Milchsäurebakterien).

Womit wir allerdings auch zu kämpfen hatten (und immer noch haben), ist ein Mund- und Windelsoor. Der Mundsoor ist innerhalb von zwei Tagen weg gegangen, den Windelsoor müssen wir immer noch behandeln. So ein Soor kann so hartnäckig sein - damit habe ich echt nicht gerechnet.


Bei unserem Kinderarzt waren wir aber nicht nur deshalb.


Die U3


Zum Ende hin möchte ich euch noch von der - mir fällt gar kein Wort dafür ein - Erfahrung erzählen. Ich mache mir jetzt auf jeden Fall keinen Kopf mehr darüber, wenn ich die kleine auf dem Wickeltisch hin und her rolle und sie dabei etwas angespannt wirkt. Jeder mit Kind hat es wahrscheinlich schon erlebt und jeder Frau, die aktuell schwanger ist, möchte ich hier einen Hinweis mitgeben: Stellt euch auf einen nervenaufreibenden Tag ein.


Der Kinderarzt hat sie an den Beinen, an den Armen, am Kopf - überall gepackt und hin und her gewirbelt, ja fast schon geschmissen. Ich sag euch, ich hatte zum einen das Gefühl, dass es für die kleine total traumatisch war & für mich war es das auf jeden Fall.


Ich konnte sie den ganzen Tag nicht mehr richtig beruhigen. So hab ich sie noch nie weinen gehört! Das klang richtig vorwurfsvoll - ich meine, wenn ich so rumgewirbelt werden würde, dann hätte ich auch Angst!


Ich hab's ihr einfach angesehen, dass sie das total verängstigt hat. Aber gut, es muss ja gemacht werden und ganz ehrlich? Der Kinderarzt hatte auch irgendwie ein schlechtes Gewissen - zumindest bilde ich mir das ein.


Nachdem ich also am Liebsten mit ihr mit geheult hätte, sind wir traumatisiert nach Hause und haben erstmal den ganzen Tag gekuschelt. Am nächsten Tag war wieder alles gut.

Tja, und jetzt steht bald die erste Impfung an. Juhu.


So. Da habt ihr's.

Ich wünsche euch noch einen wundervollen Tag.


Liebste Grüße,

Julia


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