5 Dinge, die du in deinem Haushalt jeden Tag machen kannst

Hello, hello! Machst du gerne deinen Haushalt? Oder ist er für dich eher einfach eine Sache, die du erledigen musst, weil es einfach dazu gehört?


Bis vor einiger Zeit war es für mich eher Letzteres. Es war etwas, das gemacht werden muss, weil das nun einmal so ist. Menschen mögen Sauberkeit und Ordnung und deshalb mache ich sauber und halte Ordnung.

Irgendwann begann ich jedoch zu verstehen, dass damit viel mehr zusammen hängt, als nur, dass es eben sauber und ordentlich sein sollte.





Ist es um mich herum aufgeräumt, fühlen sich meine Gedanken auch so an. Ist es sauber, kann ich mich zuhause eher fallen lassen und freue mich, Zeit in meiner Umgebung zu verbringen. Außerdem ist es für mich ein Aspekt des Nestings, also des Nestbauens.


Was ist Nesting?


Das erste mal kam ich so richtig mit dem Begriff in Berührung, als es um den Nestbautrieb in der Schwangerschaft ging (und ja, für mich ist dieser wirklich real). Man möchte alles für den Neuankömmling schön und gemütlich machen. Die Frau hat auf einmal das Bedürfnis, alles sauber zu machen, zu dekorieren, zu waschen, herzurichten - und genau so war/ist es auch bei mir.

Ich habe es tatsächlich geschafft, viermal zu streichen und eine Wand im Wohnzimmer wurde davon zweimal neu gestrichen - innerhalb von ein paar Monaten. Mein Wohnzimmer habe ich dreimal umgestellt und ich hatte noch nie so viele Putzanfälle, wie in den letzten Wochen.


Aber Nesting existiert auch ohne eine Schwangerschaft. Wie ich ja öfter schreibe, sind bei mir im Alltag vor allem sehr feminine Einflüsse präsent. Für mich bedeutet das auch, mich um meinen Haushalt zu kümmern, ein Zuhause zu schaffen, es für mich und meine Familie gemütlich zu machen.

Wenn ich nach Hause komme, möchte ich mich in mein Nest legen können und entspannen. Wenn ich Besuch bekomme, möchte ich, dass er sich wie in einem Nest zuhause fühlen kann.


Jeden Tag ein bisschen etwas...


Irgendwann habe ich verstanden, dass es nicht nur darum geht, alles sauber zu halten, weil das irgendeine Norm ist. Es ist viel tiefgehender: Es hängt damit zusammen, ein Zuhause zu schaffen. Ein Nest zu bauen, in dem man sich wohlfühlen kann.


Hier sind einige Dinge, die du jeden Tag tun kannst, um dein Heim zu einem Zuhause zu machen - Dinge, die du jeden Tag in deinem Haushalt erledigen kannst:


1. Wohnzimmer richten

Im Wohnzimmer sieht es bei uns meist nach den einfachsten Handgriffen am schnellsten wieder gemütlich aus. Oft liegen Kissen und Decken kreuz und quer auf dem Sofa herum. Auf unserem Schaukelstuhl liegen dann noch ein paar Wollsocken, die dort nicht hin gehören und der Wohnzimmertisch ist voll mit Magazinen, Hardware für den Fernseher und Taschentuchverpackungen.


Ich richte also die Kissen, lege die Decken zusammen, räume alles auf dem Tisch in Schubladen und schon sieht das Wohnzimmer wieder gemütlich aus. Das Wohnzimmer ist wahrscheinlich der Ort, wo du dich am meisten aufhältst, also versuch doch einfach, ihn jeden Tag ein wenig herzurichten.


2. Leere Flaschen weg räumen

Wir trinken hauptsächlich Leitungswasser. Dafür verwenden wir alte Glasflaschen und diese stehen dann manchmal leer irgendwo in der Gegend. Meist neben dem Sofa. Wenn ich mir eine frische Flasche auffülle, versuche ich auch gleichzeitig zu schauen, ob irgendwo leere Flaschen rumliegen. Eine leere Flasche gibt mir aus irgendeinem Grund ein richtig unangenehmes Raumgefühl, ist aber nur eine Kleinigkeit, die schnell erledigt ist.


3. Staubwischen

Das musst du vielleicht nicht jeden Tag tun, ist aber eine Sache, die unheimlich schnell erledigt ist. Nimm dir einen Lappen und gehe schnell über alle Oberflächen, die du finden kannst. Es dauert meist nur fünf oder zehn Minuten (wenn überhaupt) und ist danach ein befreiendes Gefühl.


4. Clean as you go

Ich habe immer einen Schwamm am Waschbecken im Badezimmer liegen und wenn sich mal wieder irgendwelche Seifenreste abgesetzt haben dann nehme ich eben ein wenig Wasser und schrubbe eben mal das Waschbecken ab. Natürlich ersetzt das nicht das wirkliche Putzen, aber für grobe Reste reicht es allemal aus - und wenn ich Großputz mache, ist es ein bisschen weniger Arbeit.

Genauso kannst du zum Beispiel eben mal schnell über die Arbeitsplatte wischen, wenn du dir gerade einen Tee kochst.


5. Bett machen

Mittlerweile kann ich es schon fast nicht mehr hören, sehen oder lesen, weil jeder davon spricht. Das aber auch aus gutem Grund. Mach einfach dein Bett. Dein Schlafzimmer sieht direkt zehnmal sauberer aus und du fühlst dich abends, wenn du wieder ins Bett gehst, auch ein bisschen gemütlicher.



 


Sich jeden Tag ein bisschen um seinen Haushalt zu kümmern, tut nicht weh, macht aber einen großen Unterschied, wenn man es sich einmal angewöhnt hat. Natürlich gibt es noch mehr Dinge, die du jeden Tag tun kannst. Versuche, dich einfach ein wenig zu inspirieren, indem du in deiner Wohnung oder in deinem Haus danach suchst. Die meisten Dinge, vor denen wir uns drücken, dauern nämlich meisten wirklich nur zehn Minuten.


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